Ansprechpartner Übungszeiten Aktuelles Unser Team Veranstaltungen Bilder Unsere Erfolge

 

Willkommen auf unserer Fährtenseite

 

Fährtenarbeit, was ist das ?
 

 

Fährten-             A usdauer
                           R iechvermögen
                           B elastbarkeit
                           E igene Fährte
                           I  nstinkt
                           T rieb

125 – 250  Millionen gegen 5 Millionen, das ist nicht das Verdienstverhältnis von Michael Schuhmacher gegen, wer Ihnen gerade einfällt, sondern das ist der Vergleich der Riechzellen zwischen Hund und Mensch.

Nun können Sie auch bestimmt verstehen, warum Ihr Hund sich bei den Spaziergängen
von manchen Stellen sehr schlecht trennen kann.
An der einen  Ecke war der Rüde aus dem Tannenweg, an einer anderen Stelle die Hündin vom Nachbarn. Ihr Hund riecht das alles und ein Spaziergang ist für ihn wie für uns das Zeitunglesen beim Frühstück.

Tja, jetzt denken Sie bestimmt, was soll ich dem Hund da noch beibringen, er kann ja
von Natur aus schon alles was das Suchen betrifft. Das ist auch so, aber bei der Fährtenarbeit bekommt der Hund eine vom Menschen gelegte Fährte angeboten und diese soll er bis zum Ende nicht verlassen. Der Hund darf bei der Fährtenarbeit nicht auf eine frischere Fährte wechseln.

Eine Fährte im Hundesport besteht aus mehreren geradlinigen Abschnitten, den Schenkeln, sowie verschiedenen Winkeln zwischen diesen.
Zur Ausbildung im Bereich VPG gehört, dass der Hund eine Fährte lesen und verfolgen kann. Diese Fähigkeit wird je nach Leistungsstufe unterschiedlich geprüft. Die Ausbildung sollte möglichst breit angelegt sein, in unterschiedlichen Geländen mit verschiedenen Erdoberflächen. Besonders zu Anfang sollten diese Flächen vorher nicht allzu oft betreten worden sein, auch Wiesen mit hohem Gras sollten gemieden werden. Wichtig ist, dass der Hund sich mit der Nase orientieren soll und nicht mit den Augen.
Zum Beginn der Ausbildung sollte der Hund schon 20 Minuten nach dem Legen der Fährte die Spur aufnehmen, für die Fährtenhundeprüfungen liegt die Fährte dann schon länger. Je nach Ausbildungsstand werden unterschiedlich viele Richtungswechsel eingebaut. Mit den höheren Prüfungen kommen auch „Verleitungsfährten“ dazu: ein zweiter Fährtenleger legt eine Fährte, die die ursprüngliche Fährte kreuzt. Der Hund muss beim Suchen auf der ursprünglichen Fährte bleiben.

Folgendes Suchverhalten ist bei Sporthunden gewünscht:
-  intensives und ruhiges Aufnehmen der Witterung am Ansatz mit tiefer Nase
-  der Hund folgt mit tiefer Nase, in gleichmäßigem Tempo, intensiv dem Fährtenverlauf
-  positives Suchverhalten
-  sicheres Ausarbeiten der Winkel
-  sofortige Reaktion am Gegenstand (Aufnehmen oder Verweisen)
-  selbständige Arbeit ohne Einwirkung des Hundeführers wie Aufmunterungen oder  
    Leinenkorrekturen

Im Bereich des VDH gibt es folgende Prüfungen in der Fährtenarbeit:

-  die Fährtenarbeit in der Abteilung A der Prüfungen VPG 1 - 3
-  die Fährtenarbeit in der Abteilung A der Internationalen Gebrauchshundeprüfung (FCI) IPO 1-3
-  die Fährtenprüfungen in den Ausbildungsstufen 1 bis 3 (Ausbildungskennzeichen FPR 1-3)
-  die Fährtenhundprüfungen 1 und 2 (VDH) (FH 1, FH 2) sowie
-  die Fährtenhundprüfung nach der FCI-Prüfungsordnung (IPO-FH)

Die Fährtenprüfungen und die Prüfungen in der Abteilung A VPG sind jeweils in den Stufen 1 - 3 identisch. Der Unterschied besteht darin, dass es sich einmal um eine eigenständige Prüfung handelt (FPR), während das andere ein Teil einer Prüfung VPG ist.
Die Fährte in FPR1 und 2 besteht aus 3 Schenkeln und 2 Winkeln 90° mit 2 Gegenständen. In der FPR3 muss der Hund 4 Winkel und 5 Schenkel ausarbeiten und 3 Gegenstände finden. Bei der FPR1 muss die Fährte wenigstens vor 20 Minuten, bei der FPR2 wenigstens vor 30 Minuten und bei der FPR3 muss die Fährte wenigstens vor 60 Minuten gelegt sein.

Für Jagdhunde gibt es spezielle Fährtenprüfungen.

Weitere Fragen beantworten Euch die Ausbildungswarte des Vereins gerne!